|
Liebe Freund*innen vom RadEntscheid Essen,
|
|
|
|
trotz närrischer Zeiten in der Essener Politik gibt es allen Grund, nach vorn zu schauen: Die neue Mobilitätsbefragung der Stadt zeigt klar, wie groß das Potenzial für mehr und besseren Radverkehr und nachhaltige Mobilität in unserer Stadt ist. Immer mehr Menschen steigen um, E-Bikes boomen – und viele warten nur auf sichere, durchgängige und funktionierende Infrastruktur. Gleichzeitig erleben wir politische Blockaden, vertagte Beschlüsse und halbherzige Planungen. Genau deshalb braucht es jetzt Druck, Ausdauer und Engagement. Essen kann mehr – und nur gemeinsam sorgen wir dafür, dass aus Versprechen endlich sichere Wege werden.
Mit radelnden Grüßen
Gudrun, Heino, Joerg, Claudia, Marc und Anna Laura
für den RadEntscheid Essen
|
|
|
|
Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD Essen zur Zusammenarbeit im Rat der Stadt Essen für die Ratsperiode 2025 – 2030
|
|
|
|
Hier nun die Fortsetzung unserer Serie zum Koalitionsvertrag.
Grundsätze der Mobilität
Mobilität beginnt mit dem ersten Schritt vor die Tür. Ob zu Fuß, mit dem Rad, dem Auto oder anderen Verkehrsmitteln – wir wollen diese Wege einfach, durchgehend und verlässlich gestalten. Mit pragmatischen Lösungen organisieren wir den begrenzten Verkehrsraum im Sinne der gesamten Stadtgemeinschaft. Dabei wollen wir vornehmlich Potenziale nutzen, die den Autoverkehr nicht einschränken, sondern das Miteinander der Verkehrsarten verbessern. Das von der Stadt Essen selbst gesetzte Ziel des Modal Splits ist für uns eine Orientierung und darf die Mobilitätsbedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger nicht behindern. Daher wollen wir die bisherigen Ziele einem Realitätscheck unterziehen. Um verstärkt auf praxisnahe, wirkungsvolle Lösungen zu setzen, richten wir den Essener Mobilitätsplan neu aus. Die aktuelle Planung sehen wir kritisch: Es braucht Augenmaß, echte Orientierung an den tatsächlichen Mobilitätsbedürfnissen und keine ideologischen Push-Maßnahmen.
Ja, wir wünschen uns auch ein besseres Miteinander der Verkehrsarten. Diese tatsächlich ideologische Forderung hält aber dem “Realitätscheck” nicht stand. Autofahrende sind die Stärkeren auf der Straße. Sie stellen eine potenzielle Gefahr für schwächere Verkehrsteilnehmende dar. Darum brauchen wir in Essen einen aktiven Schutz für Fahrradfahrende und Zufußgehende. Ob das mit “praxisnahe, wirkungsvolle Lösungen” gemeint ist, bezweifeln wir.
In Essen ist es Realität, dass mehr als 50 % der Wege mit dem Auto zurückgelegt werden. Das definiert dann wohl auch die “tatsächlichen Mobilitätsbedürfnisse”. Die Absage an die sogenannten “ideologischen Push-Maßnahmen” kann nur bedeuten, dass die Umsetzung des RadEntscheids und damit die Umsetzung einer Verbesserung und Ausweitung der Radinfrastruktur in Essen auf Eis gelegt wird. In der Vergangenheit wurden bereits Planungsverfahren für die Radinfrastruktur verschleppt. Zukünftig kann dann auf Grundlage des Koalitionsvertrages offener eine Verbesserung der Autoinfrastruktur gefordert und gefördert werden.
Straßeninfrastrukturprojekte und Straßenverkehr
Statt langwieriger und teurer Komplettsanierungen setzen wir auf gesetzlich abgesicherte Standards und schnelle, bezahlbare Maßnahmen, um für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zeitnah spürbare Fortschritte zu erreichen. Modernisierung, Erhalt und Lückenschluss haben Vorrang vor Neubauprojekten. Wir beseitigen Gefahrenstellen (z. B. abrupt endende Wege) und entschärfen freie Rechtsabbieger. Wurzelaufbrüche und Schlaglöcher werden konsequent instandgesetzt.
[…]
Das klingt gut und für den Radverkehr sind das wichtige Maßnahmen. Vielerorts fehlt der Lückenschluss im Radwegenetz und Wurzelaufbrüche sowie Schlaglöcher gefährden uns auf vielen Wegen. Insbesondere die Entschärfung freier Rechtsabbieger fordern wir schon lange. Ja, wir begrüßen diese Maßnahmen als wichtige Unterstützung für den Radverkehr. Aber demgegenüber werden “langwierige und teure Komplettsanierungen” in Frage gestellt. Sichere, vom Autoverkehr baulich getrennte Radwege benötigen jedoch ggf. teure Komplettsanierungen.
Mehr dazu im nächsten Newsletter und
hier auf unserer Website
.
|
|
|
|
Haushaltsbefragung Mobilität und das Ziel 2035: Essen kann mehr – und das Potenzial ist riesig
|
|
|
|
Die neue
Mobilitätsbefragung der Stadt liegt nun in der Langfassung vor.
Sie zeigt: Essen bewegt sich. Bereits 48 % aller Wege werden zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV zurückgelegt – der Radverkehr erreicht mit 10 % einen neuen Höchstwert. Doch gleichzeitig werden noch 52 % der Wege mit dem Auto gefahren, obwohl 54 % aller Strecken kürzer als 5 km sind. Genau hier liegt der Schlüssel für das Ziel der Stadt, dass bis 2035 75% der Wege in der Stadt mit dem Rad, zu Fuß oder mit dem ÖPNV zurückgelegt werden.
E-Bikes boomen, fast ein Drittel der Haushalte besitzt bereits eines. 14 % der Essener:innen gelten als „Fahrrad-Potenzial“ – sie würden sofort umsteigen, wenn die Infrastruktur stimmt. Fast die Hälfte aller Arbeitswege liegt unter 10 km – und damit in guter Entfernung für (E-) Bike, Bus & Bahn. Das ist keine Vision, das ist absolut machbar.
Der Auftrag für Stadt und Politik ist klar: Sicherheit erhöhen, Lücken schließen, Kurzstrecken aufs Rad bringen. Essen hat das Potenzial – jetzt braucht es Tempo bei der Umsetzung. CDU, SPD und Oberbürgermeister Thomas Kufen müssen endlich liefern!
|
|
|
|
Glosse: Wiederholte Nicht-Kenntnisnahmen im AVM
|
|
|
|
Schildbürgergeschichten kennt ihr sicher alle, z.B. die hier: Von den Ratsleuten in Schilda, die ein neues Rathaus bauen und dabei die Fenster vergessen. Und dann sollen die Bürger das Licht in Eimern hineintragen.
Genauso verrückt erscheint das Gebaren des Essener (Fach-)Ausschusses für Verkehr und Mobilität (AVM). Wie kann es sein, fragt man sich, dass ein Verkehrsausschuss eine
Kenntnisnahme
verweigert? Wie geht das überhaupt? Und zwar von so „harmlosen“ Mitteilungen der Verwaltung, dass Interfraktionelle Arbeitskreise (IFAKs) gebildet werden sollen. – Ja gut: Es handelt sich um
Fahrradstraßen
in Katernberg, Huttrop und die Eleonorastraße in der Bezirksvertretung 2 (im letzten Newsletter). Und natürlich die „gefährlichen“ Ergebnisse der
Haushaltsbefragung zur Mobilität
(wir berichteten). Und des von externen Expertenbüros in mühsamer Bürgerbeteiligung über Jahre erarbeiteten
Mobilitätsplans
für Essen
. Da kann man sich dann schon mal Augen und Ohren zuhalten und laut Lalala singen! Oder Helau brüllen. Oder den Kopf in den Sand stecken, weil es so peinlich ist.
Peinlich für den schwarzen OB, der im Wahlkampf auf Podiumsdiskussionen das Blaue vom Himmel versprochen hat für die radfahrende Bevölkerung. „Man habe einen klaren Plan, der Radentscheid gebe den Rahmen vor. ‚Dem bin ich verpflichtet‘, so Kufen.“ (WAZ 15.07.25) – Und der nach seiner Wiederwahl nur mehr gnadenlose Auto-First-Politik betreibt. Wie bereits in den vergangenen 5 Jahren schon.
Peinlich auch für die rote OB-Kandidatin, die ebenfalls im Wahlkampf Besorgnis für die schwächsten Verkehrsteilnehmer*innen, Kinder und Radfahrende, geäußert und Verbesserungen für deren Sicherheit versprochen hatte: „Denn die steigende Anzahl von Autos belaste die Menschen, die sich im öffentlichen Raum aufhalten. Deshalb sei es ein wichtiges Ziel, dafür zu sorgen, dass die Zahl der Autos wieder sinke.“ (WAZ 15.07.25)
Wie konnte es dann zu
DIESEM Koalitionsvertrag
kommen??? (Wir berichten weiter über die schmutzigen Details.) Wo bleibt die Einsicht, dass ein Oberbürgermeister und ein Ratsausschuss die Belange ALLER Bürger*innen vertreten soll, nicht nur die der Blechkisten-Armee? Dass eine lebenswerte Stadt, saubere Luft, weniger Lärm und sichere Schulwege für die Kleinsten nur durch weniger KFZs und eine gerechte Aufteilung des öffentlichen Raums zu erreichen sind?
Was steckt dahinter? Der Mobilitätsplan ist ja (auf Druck des RadEntscheids) am 24.09.25 vom OB in den Rat “eingebracht” worden, steht im
RatsInformationsSystem und ist damit öffentlich.
Seitdem “schieben” Ausschuss und Rat abwechselnd. Auch die Ergebnisse der
Haushaltsbefragung Mobilität der Stadt
sind seit 05.12.25 veröffentlicht –
Kenntnisnahmen
wurden vom Ausschuss erwartet! Entscheidungen im Rat! – Ist das nicht
Arbeitsverweigerung
?
Das kann doch wohl nur ein Karnevals-Scherz sein?
Wenn’s nicht so traurig wäre, würden wir lachen!
|
|
|
|
Planung und Politik zum Radfahrstreifen an der Wittenbergstraße
|
|
|
|
(Foto: Matthias Olschowy)
Der RadEntscheid Essen begrüßt die geplante Umgestaltung der Wittenbergstraße als wichtigen Schritt für mehr Verkehrssicherheit. Doch die derzeitige Planung bleibt in zentralen Punkten hinter den Anforderungen an eine moderne, gerechte Straßenaufteilung zurück. Statt Sicherheit und Aufenthaltsqualität in den Mittelpunkt zu stellen, wird weiterhin die volle Kfz- und ÖPNV-Kapazität erhalten.
Die heutige Wittenbergstraße führt mit überbreiten Fahrstreifen regelmäßig zu gefährlichen Überholmanövern und Spurabweichungen. Eine klare, einstreifige Verkehrsführung für Autos ist aus Sicherheitsgründen dringend geboten. Zwar schafft die Planung breitere Radspuren, doch Rückstau- und Verflechtungsstrecken bleiben jedoch bestehen, weil die Kfz-Führung unangetastet bleibt. Damit wird der Autoverkehr weiter priorisiert, obwohl Optimierungspotenziale zugunsten der Sicherheit aller bestehen.
Nach Verwaltungsvorschrift (VwV-StVO) in Verbindung mit den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) sind Straßenverkehrsbehörden verpflichtet, Radverkehrsanlagen regelmäßig auf ihre Eignung und Sicherheit zu überprüfen. Weist eine Anlage – wie der oben im Bild dargestellte etwa 1 m breite Radfahrstreifen – erhebliche Abweichungen von den vorgesehenen Mindestbreiten auf, ist sie als nicht regelkonform und sicherheitsrelevant einzustufen. In diesem Fall sind die zuständigen Behörden gehalten, gegenüber dem Straßenbaulastträger geeignete Maßnahmen zur Mängelbeseitigung zu veranlassen.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass ein Radfahrstreifen dieser Breite nicht den Vorgaben der VwV-StVO/ERA entspricht und den erforderlichen Sicherheits- und Bewegungsraum für den Radverkehr nicht gewährleistet.
.
Lest dazu
unsere Pressemitteilung
und auch
unsere detaillierten Vorschläge
unter
RadEntscheid-essen.de
.
|
|
|
|
Ruhrtal-/Panoramaradweg: Ringstraße/Heiligenhauser – Baubeschluss fehlt
|
|
|
|
In Kettwig soll das Radhauptroutennetz der Stadt Essen weiter ausgebaut und eine Verbindung vom Panoramaradweg zum Ruhrtalradweg geschaffen werden. Die Planung für diese Maßnahme wurde bereits 2022 beschlossen, nachdem die Details zwischen allen Beteiligten (auch CDU und SPD) abgestimmt waren. Aus Radfahrersicht ein schwacher Kompromiss mit sogenannten “Schutzstreifen”, der (wie so oft in Essen) Standards nicht einhält, aber besser als gar nichts. Jetzt fehlt nur noch der Baubeschluss, damit die Fördermittel fristgerecht abgerufen werden und die Bauarbeiten beginnen können. Doch “plötzlich” melden gewisse Lokalpolitiker, allen voran Herr Kipphardt (CDU) und auch Herr Behmenburg (SPD), mal wieder “Bedenken” an – selbstverständlich wegen gefährdeten Parkplätzen – und stoppen die Maßnahme. Schon zum 3. Mal wurde seit Dezember im Verkehrsausschuss und dann auch im Rat die Befassung verschoben und damit das Risiko eingegangen, die Förderung zu verpassen.
Und wenn es dann keine Förderung gibt, wird es natürlich heißen: “Das können wir uns nicht leisten!” Und damit wird dann alles bleiben, wie es ist – gefährlich für Radfahrende. Dass davon auch viele Touristen betroffen sind, sollten sich die Kettwiger Gastronomen und Händler mal klarmachen.
|
|
|
|
Fahrradstraßen Huttrop: Gute Planung – und überfällig – jetzt braucht es politischen Mut
|
|
|
|
Mit einer 3,2 km langen Fahrradstraßen-Route vom Hauptbahnhof über das Südostviertel nach Huttrop und weiter bis nach Steele kann Essen einen wichtigen Schritt machen Richtung 25 % Radverkehr bis 2035. Besonders stark: die bessere Schulwegsicherung und sichere Querungen großer Verkehrsachsen. Doch der Plan (
einsehbar im RIS
) fordert Entscheidungen – zahlreiche Parkplätze könnten entfallen, und wertvolle Zeit ist durch politisches Taktieren bereits verstrichen. Unsere Haltung ist klar: Sicherheit hat Vorrang. Jetzt muss die Politik Verantwortung übernehmen und den Ausbau des Radwegenetzes entschlossen vorantreiben.
|
|
|
|
Die Initiative
LieblingsEssen
startet einen Schul-Fahrradkorso quer durch Essen Rüttenscheid. Das ist ein sogenannter Velobus, bei dem Schülerinnen und Schüler in Begleitung ihrer Eltern und weiterer Erwachsenen sicher auf dem Rad zur Schule begleitet werden. Das Ganze findet statt an allen Freitagen im März, also ab dem 6. März. Gestartet wird immer am Gruga-Parkplatz P2.
Angefahren werden Käthe-Kollwitz-Schule, Sternschule, Maria-Wächtler-Gymnasium, Andreasschule, Helmholtz-Gymnasium und Bertha von Suttner Realschule. Der genaue Treffpunkt und die Route werden wie weitere Informationen auf Instagram unter
@
lieblings_essen_df
veröffentlicht.
Kommt einfach mit Euren Kindern auf dem Rad vorbei und vergesst auch nicht Blinklichter und Klingeln, schließlich wollt ihr doch gesehen und gehört werden. Habt einfach Spaß und genießt die sichere Anfahrt zur Schule.
|
|
|
|
(Foto: Armin Huber / MESSE ESSEN
)
Die Messe “Fahrrad Essen” vom 26. Februar bis 1. März ist mit rund 200 Ausstellern und Marken eine der wichtigsten Fahrradmessen in NRW. Der Schwerpunkt der Messe liegt auf E-Bikes und Urban Biking. Insbesondere City- und Lastenräder entwickeln sich für viele Besucher zur nachhaltigen Alternative zu Auto, Bus und Bahn. Interessierte Käufer können eine Vielzahl dieser Räder auf mehreren Parcours testen. In einem umfangreichen Rahmenprogramm diskutieren Experten außerdem aktuelle Themen. Mehr Infos unter:
https://www.fahrrad-essen.de/wichtigste-fahrradmesse-in-nrw/
Solltet ihr auch ADFC-Mitglied sein, erhaltet ihr bei der
Online-Buchung
mit dem Code
ADFC26
ein Onlineticket für 10,00 € statt 12,00 € (bzw. 17,00 € an der Tageskasse).
Die Stände des ADFC und des Arbeitskreises der Fahrradfreundlichen Arbeitgeber in Essen findet ihr in Halle 5, G28+G30.
|
|
|
|
Fahrradkino in der WerkStadt
|
|
|
|
Am Samstag, 14.03.2026, um 19:00 Uhr veranstalten wir in der PACT WerkStadt, Viktoriastraße 5 in Essen-Katernberg einen Fahrradkino-Abend mit dem Film “
Why we cycle
”. Dank Unterstützung der Grünen Hauptstadt-Agentur der Stadt Essen ist der Eintritt frei, für Getränke und Snacks ist gesorgt.
„
Für die Niederländer ist Radfahren so normal wie Atmen. Wir denken nicht darüber nach, wir tun es einfach. Vielleicht ist die Tatsache, dass wir nicht darüber nachdenken, der Schlüssel zum Erfolg des Fahrrads in diesem Land. Aber weil wir dem Radfahren keine zweite Gedanken schenken, wissen wir nicht wirklich, was die tieferen Bedürfnisse der Radfahrer sind.
“
In der Dokumentation “Why we cycle” fahren die Autoren mit gewöhnlichen Radfahrenden und Spezialisten aus verschiedenen Disziplinen mit. Diese Gespräche decken einige offensichtliche, aber noch
verborgene Effekte des
Radfahrens auf Menschen, auf Gesellschaften und auf die Organisation von Städten auf.
|
|
|
|
(Foto:
frostpendeln.de/TeamVeloCityRuhr
)
Mehr als Dreiviertel des Frostpendeln-Zeitraums liegt bereits hinter uns, ein perfekter Zeitpunkt Eure Kilometer ein- bzw. nachzutragen! Unser Team liegt aktuell (15.02.2026) auf Platz 5 der Rangliste, mit gut Luft nach oben, bei den Städten stehen wir aktuell sogar auf 1 (irgendwer hat Berlin gelöscht). Auch ist es immer noch möglich jederzeit einzusteigen: Jeder Kilometer zählt! Also rein da:
https://frostpendeln.de/team-2/?t=24383
|
|
|
|
Für unsere Arbeit für ein sicheres und durchgängiges Radwege-Netz mit hoher Qualität benötigen wir eure Unterstützung. Aktuell prüfen wir Möglichkeiten, auf dem Rechtsweg unseren Forderungen zur Umsetzung des Bürgerbegehrens RadEntscheid Essen, das der Stadtrat 2020 mit großer Mehrheit beschlossen hat, das die Stadt Essen aber seitdem nur in Bruchteilen umgesetzt hat, mehr Nachdruck zu verleihen. Desweiteren sammeln wir noch für unsere Klausurtagung im nächsten Jahr. Wenn Ihr Lust habt und die Möglichkeit, uns dabei mit einer Spende zu unterstützen, freuen wir uns sehr und bedanken uns bereits im Voraus.
https://www.betterplace.org/de/projects/75219?wirwunder=95
Alternativ könnt ihr eure Spende natürlich auch direkt auf das Konto der IfN mit
Stichwort: “REE Rechtsweg” überweisen:
IBAN: DE19 4306 0967 1033 9809 00
|
|
|
|
Das Social-Media-Team bespielt aktuell die Plattformen
Youtube
,
Facebook
,
Twitter/X
,
Telegram
,
Bluesky
und
Instagram
. Wir finden, da geht noch mehr!
Bist du auf einer SocialMedia-Plattform aktiv und kannst dir vorstellen, den RadEntscheid nach außen zu tragen? Wie gefällt dir die Idee, eigenständig ein Profil für den RadEntscheid zu entwickeln, aufzubauen und zu bespielen? Kennst du dich bei TikTok, Snapchat und/oder Mastodon etc. oder anderen aus und magst du dein Wissen und Können einbringen?
Dann suchen wir genau DICH!
Melde dich im Slack-Channel
#soziale_medien
oder per Mail an
info@radentscheid-essen.de
und wir klären alles weitere!
Wir freuen uns auf DICH!
|
|
|
|
Wer steht hinter dem RadEntscheid? Wie steht der RadEntscheid zu den politischen Parteien? Was kostet eine bessere Infrastruktur? Wie kann ich beim RadEntscheid mithelfen? Antworten auf diese und auf weitere Fragen findest du auf
radentscheid-essen.de/ree-faq/
.
|
|
|
|
Kommende Termine: Hier triffst du den RadEntscheid
|
|
|
|
18.02. / 20:30 Uhr / Bezirkstreffen Bezirk 3 / (2. Mi. d. Monats / online) – NEUE Uhrzeit!
24.02. / 20:00 Uhr / Bezirkstreffen Bezirk 4 (4. Di. d. Monats) – falls Bedarf
26.02. – 01.03. / 10:00 – 18:00 Uhr /
Fahrrad Essen
/ Messe Essen
26.02. / 10:00 – 17:00 Uhr /
AGFS-Fachtagung
/ Messe Essen/CC West – Saal Europa
26.02. / 20:15 Uhr / Bezirkstreffen Bezirke 1 & 7 (4. Do. d. Monats / nur nach Bedarf) / VUZ, Rottstraße 5
03.03. / 19:30 Uhr / Bezirkstreffen Bezirk 2 (1. Di. d. Monats)
05.03. / 19:00 – 21:00 Uhr /
Offenes RadEntscheid-Treffen
(1. Do. d. Monats) / VUZ, Rottstraße 5
06.03. / 07:15 Uhr /
Velobus Rüttenscheid
/ Start Guga P2
11.03. / 20:00 Uhr / Bezirkstreffen Bezirk 8 / (2. Mi. d. Monats / nur nach Bedarf)
13.03. / 07:15 Uhr / Velobus Rüttenscheid / Start Guga P2
13.03. / 19:00 Uhr /
172. Critical Mass Essen
(2. Fr. d. Monats) / Willy-Brandt-Platz
14.03. / 19:00 Uhr /
Fahrradkino
/ PACT-WerkStadt Katernberg
19.-21.03. /
ICFF Filmfestival
/ Flottmannhallen Herne
20.03. / 07:15 Uhr /
Velobus Rüttenscheid
/ Start Guga P2
20.-22.03. /
Messe Cycling World Düsseldorf
/ Areal Böhler
27.03. / 07:15 Uhr /
Velobus Rüttenscheid
/ Start Guga P2
09.04. / 19:30 Uhr / Bezirkstreffen Bezirke 5 & 6 (2. Do, alle geraden Monate) / WerkStadt, Viktoriastr. 4
Save the date:
-
17. – 19.04. /
E-Bike Festival Dortmund
/ Reinoldikirche
-
02. – 22.05. /
Stadtradeln
/ Essen
-
03.05. /
Fahrradsternfahrt.NRW
/ Düsseldorf
-
09.05. /
Nachhaltigkeits-Radtour Süd-Ost
/ Essen, WBP
-
09.05. /
Kidical Mass Essen
/ Altenessen
-
04.07. /
Fahrradsternfahrt.RUHR
/ Duisburg
-
11.07. /
Gutes-Klima-Festival
/ Zeche Carl Altenessen
-
11.07. /
Kidical-Zubringer
/ Grugahalle
-
16. – 22.09. /
Europäische Mobilitätswoche
/ europaweit
-
18.09. /
Park(ing)-Day
/ Gemarkenstraße Holsterhausen
-
18.09. /
Nachhaltigkeits-Radtour Süd-West
/ Essen, WBP
-
19.09. /
Kidical Mass Essen
/ Stadtgarten
-
20.09. /
Fancy Women Bike Ride
/ Philharmonie
Alle unsere Termine findest du auf unserer Website unter
radentscheid-essen.de/termine
. Zu welchem Bezirk dein Stadtteil gehört, erfährst du auf
radentscheid-essen.de/bezirksgruppen
. Und wenn du an einem Online-Treffen teilnehmen willst, schreib uns gern eine Mail an
info@radentscheid-essen.de
, um den Zugangslink zu erhalten.
|
|
|
|
Du hast dich gerade erst zum Newsletter angemeldet und willst wissen, was bisher geschah? Auf unserer Website findest du unser
Newsletterarchiv
, wo du auch die Neuigkeiten der letzten Monate gebündelt nachlesen kannst.
|
|
|
|
Was ist der RadEntscheid?
|
|
|
|
Der RadEntscheid Essen ist ein erfolgreiches Bürger*innenbegehren für eine verbesserte Radinfrastruktur in unserer Stadt. Nach unserer Formulierung konkreter Forderungen und deren Kostenschätzung durch die Stadtverwaltung konnte die Unterschriftensammlung am 15. Mai 2020 starten. Es mussten mindestens drei Prozent der wahlberechtigten Essener*innen ab 16 Jahren diese Forderungen unterschreiben, also 13.800.
Das haben wir mit 23.693 Unterschriften deutlich übertroffen, die wir am 24. August 2020 mit zusätzlich 568 Unterschriften von Kindern und Jugendlichen U16 an Oberbürgermeister Thomas Kufen übergeben haben. Am 26. August 2020 hat dann der Rat der Stadt Essen mit großer Mehrheit entschieden, unsere Forderungen vollumfänglich und im Wortlaut anzunehmen. Am 24. Dezember 2020 haben wir die Zählung bei 25.014 Unterschriften abgeschlossen. Damit ist unsere Arbeit aber nicht getan. Wir befinden uns nun in einer neun Jahre langen Umsetzungsphase, in der wir uns an konkreten Stellen für fahrradfreundliche Infrastruktur in Essen einsetzen. Dafür haben wir unsere Strukturen zum RadEntscheid 2.0 umgebaut und freuen uns über viele helfende Hände, Ideen und Beiträge in den Bezirksgruppen und AGs.
|
|
|
|