Erwischt! Unser Post heute morgen zum Rückbau der Fahrradstraße Rüttenscheider Straße war natürlich nur ein Scherz. Die Zeiten der fehlgeplanten Radverkehrspolitik in Essen sind mit eurer Unterstützung und der gerade verabschiedeten Umsetzungsstrategie RadEntscheid hoffentlich endlich vorbei.
Tatsächlich haben wir stattdessen sehr positive Neuigkeiten zu den Fahrradstraßen:

Gemeinsam mit der Stadt Essen werden wir dieses Jahr eine Aufklärungskampagne durchführen, um alle Verkehrsteilnehmer*innen in den Fahrradstraßen nochmals auf die dort geltenden Regeln und Recht aufmerksam zu machen. Details sind noch in der Planung, aber wir freuen uns schon sehr auf diese wichtige Kooperation!
Und noch etwas Gutes hat der Tag zu bieten: Heute Abend um 19 Uhr findet wieder unser Gesamtteamtreffen statt. Dort erfährst du, was aktuell hinter den Kulissen des RadEntscheids abläuft und wie du dich einbringen kannst. Zum Beispiel brauchen wir deine Expertise, welche Kreuzungen in Essen viel zu viel Platz für Autos bieten und deine Hilfe beim Ausmessen von der Straße vor deiner Haustür.

In den folgenden Wochen gehen außerdem die Bezirksgruppentreffen in die nächste Runde. Egal, wo du wohnst oder arbeitest: *deine* Unterstützung können wir ganz sicher gebrauchen. 

Hier schonmal der Link zum Meeting nachher: w-hs.zoom.us/j/94114871367?pwd=VElCalJPUWRKTTBadTYwMFpXVHI4UT09

Also, rein in den neuen Monat 🙂 

Es folgt der Originaltext unseres 2021er Aprilscherzes:

Wir sind fassungslos! Die Fahrradachse B (Rüttenscheider Straße) soll zurückgebaut werden!

Wie schon bei der parallel geführten Alfredstraße sollen die derzeit schlechten Feinstaubwerte durch eine bessere grüne Welle aufgefangen werden. Dafür ist laut dem Essener Verkehrsministerium aber Tempo 50 nötig – und dabei stören die Radfahrer*innen. “Fahrräder stören hier den Verkehrsfluss erheblich”, so die zuständige Sachbearbeiterin. Die Lösung für bessere Luft soll hier also sein, die Radfahrer*innen wieder auszusperren und die vor nicht mal einem Jahr eröffnete Fahrradstraße zurückzubauen. Für Radfahrer*innen soll es nun stattdessen einen Schutzstreifen auf der Alfredstraße geben. Bei den Umbauarbeiten sollen übrigens noch weitere Parkplätze am Fahrbahnrand erschlossen werden: 10 japanische Kirschbäume sollen dafür gefällt werden.

Bild: Oberstbürgermeister Komas Thufen hängt die Ziele höher!

Noch ist es nicht spruchreif, aber allein der Vorschlag tritt das Engagement rund um den RadEntscheid und die Wünsche von 25.000 Menschen nach einer lebenswerteren Stadt mit Füßen! Gerade während Corona braucht das Rad mehr Platz in der Stadt und nicht weniger!

So wird das nichts mit einem Modal Split von 4 x 25 Prozent!

Kategorien: Aktuelles

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