Der RadEntscheid Essen Newsletter vom 13.06.2022.

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Neues vom RadEntscheid Essen: Spendenverdopplung am Donnerstag

Ausgabe 6/2022

Liebe Freund*innen vom RadEntscheid Essen,

der Sommer ist da und mit ihm viele Neuigkeiten rund um den Radverkehr in Essen. Das Stadtradeln hat begonnen und das Team RadEntscheid zählt auf eure Kilometer. Am Fronleichnam-Donnerstag verdoppelt die Sparkasse Essen wieder eure Spenden und am Samstag findet die Sommer-Kidical-Mass ab Stadtgarten statt. Außerdem berichten wir im Newsletter von der ersten Dialogveranstaltung, vom Austausch mit dem Oberbürgermeister und von einigen kleinen Projekten und Neuheiten für Essener Radfahrer*innen. Viel Spaß bei der Lektüre!

Mit radelnden Grüßen
Claudia, Dennis, Roger, Björn, Marco, Sophie, Stephan, Joerg und Anna Laura für den RadEntscheid Essen

Spendenverdopplung: Sparkasse legt am Donnerstag drauf

(Sharepic: Anna Laura Schnieber)

Am Donnerstag ist Fundraising-Feiertag! Am 16. Juni 2022 (Fronleichnam) um 9 Uhr lohnt sich deine Spende für den Radverkehr in Essen wieder doppelt! 

Die Sparkasse Essen startet dann auf betterplace.org/de/projects/75219?wirwunder=95 eine weitere Spendenaktion und verdoppelt eure Spenden bis zu 100 Euro. Das bedeutet: Ihr spendet zum Beispiel 1 Euro und uns werden 2 Euro gutgeschrieben. 

Pünktlich um 9 Uhr am Donnerstag geht es los, bis das Budget von 30.000 Euro aufgebraucht ist. Das dauert erfahrungsgemäß nur wenige Minuten, sodass es sich lohnt, direkt um 9 Uhr zu spenden. 

WICHTIG: Es werden nur Spenden verdoppelt, die über das Spendenportal “Wir Wunder Essen” (www.wirwunder.de/projects/75219?wirwunder=95, powered by betterplace) gespendet werden. 

Aktuell haben wir zwei Bedarfe offen: 

Banner Straßenaufklärung mit Verkehrsregeln:

Mit “freundlichem Swarming” stehen wir oft auf der Straße, um z. B. auf die Verkehrsregeln in Fahrradstraßen oder den Überholabstand von mind. 1,5 m hinzuweisen. Zweiseitig bedruckte Banner sollen uns dabei unterstützen. Spendenbedarf: 200 Euro  

Kosten für diverses Werbematerial:

Weil wir immer mal wieder Werbematerial nachbestellen oder neue Projekte und Veranstaltungen spontan bewerben müssen, wollen wir etwas Geld bereithalten, um ohne großen Vorlauf bestellen zu können. Spendenbedarf: 400 Euro

Auch wenn die Bedarfe irgendwann bespendet sind, könnt ihr übrigens weiter für den RadEntscheid spenden. Das Geld liegt solange “auf Halde”, bis wir einen neuen Bedarf einstellen und fließt dann sofort in diesen ein. 

Wir wünschen euch eine schöne Woche und einen schönen Feiertag und freuen uns über jede noch so kleine Unterstützung, die am Donnerstag gleich doppelt so groß ist!

Kidical Mass Essen: Am 18. Juni rund um die Innenstadt

(Grafik: Anna Laura Schnieber)

Am Samstag, 18. Juni, ist es wieder so weit. Um 14 Uhr startet die Kidical Mass ab Stadtgarten/Ecke Brunnenstraße auf die klassische Route durch Rüttenscheid und um die Innenstadt. Auch das Ende wird im Stadtgarten sein, damit danach im Park gespielt und gepicknickt werden kann. Bereits um 13.30 Uhr treffen wir uns am Stadtgarten, um Luftballons, Fahnen und die bestellten T-Shirts zu verteilen. Eine kühle Überraschung ist auch geplant!

Wieder geht es darum, mit Kindern & Jugendlichen für sichere Radwege zur Schule und zu Freizeitaktivitäten zu protestieren. Kinder haben ein Recht darauf, sich selbstständig und sicher in ihrer Stadt bewegen zu können! Eltern, Großeltern und weitere Unterstützer*innen sind ebenfalls herzlich willkommen.
Die Route ist etwa 10 km lang, steigungsarm und etwa bei der Hälfte gibt es die Möglichkeit, verfrüht auszusteigen und am Stadtgarten auf die Demoteilnehmer*innen zu warten.

Die Demo ist angemeldet und wird von der Polizei gesichert. 

Damit ihr nicht allein anreisen müsst, gibt es auch diesmal wieder Zubringer zum Stadtgarten – aktuell sind welche aus Holsterhausen, der Grünen Mitte, von der Zornigen Ameise und aus dem Siepental geplant:

 

Start an der Zornigen Ameise: 12.30 Uhr
Start im Siepental: 13.00 Uhr
Start am Fachgeschäft für Stadtwandel in Holsterhausen: 13.00 Uhr
Start in der Grünen Mitte/La Luna: 13.00 Uhr

(Grafik: Anna Laura Schnieber)

Wenn ihr auch einen Zubringer anbieten möchtet, meldet euch gern per Mail an info@radentscheid-essen.de. Alle Infos findet ihr auch auf radentscheid-essen.de/kidicalmass

Und das Beste: Die Tour fällt in den Essener Stadtradel-Zeitraum – vergesst also nicht, eure Kilometer der Demo und der Zubringer auf eurem Konto einzutragen. Wer noch nicht angemeldet ist, kann sich im RadEntscheid-Team anmelden und uns helfen, möglichst viele Fahrradkilometer zu sammeln.

Kommt zahlreich, damit wir den letztes Mal aufgestellten Teilnehmer*innenrekord von 227 überbieten können.

Rückblick: Wie viel Fahrradstadt steckt in Essen?

(Foto: Adrian Micke)

Na, wie wars?
Am 2. Juni 2022 fand die erste Dialogveranstaltung zum Umsetzungsstand des RadEntscheids statt. “Wie viel Fahrradstadt steckt eigentlich schon in Essen?” fragte die Verwaltung selbstbewusst mit ihrer Einladung. Die ersten Antworten in den Sozialen Medien im Vorfeld des Termins reichten prompt von “null lol” bis zur Gegenfrage “Wie viel Autostadt steckt eigentlich in Essen?”.

Vielleicht eröffnete Oberbürgermeister Thomas Kufen die Veranstaltung deshalb mit einem deutlichen Bekenntnis zum RadEntscheid und dem Eingeständnis, dass die Verwaltung noch Fahrt aufnehmen muss, um den Erwartungen der Rad fahrenden Bürger*innen gerecht zu werden. 

Mit rund 120 Gästen war die Veranstaltung gut besucht. Der äußerliche Rahmen im Tagungsbereich des Kongress-Hotel an der Messe Essen gestaltete sich schick und professionell. Letzteres galt auch weitgehend für die Moderation durch Ralph Erdenberger vom WDR. Weniger glücklich war, dass eure Stimmen – die Fragen und Anmerkungen der Essener Radfahrer*innen – zu kurz kamen. Auch fehlte es an geeigneten Radabstellanlagen am Veranstaltungsort. 

Auch der eigentliche Umsetzungsstand des RadEntscheids sowie die nächsten Pläne, die das Amt für Straßen und Verkehr präsentierte, lösten keine Begeisterung aus. Nicht zuletzt fehlte der schriftliche Bericht, den die Verwaltung noch im Juni nachzureichen versprach.

Kurz zum Hintergrund: Das Ziel Nr. 7 des RadEntscheids verpflichtet die Verwaltung, jährlich über den Umsetzungsstand zu informieren. Dazu muss sie im Rahmen einer öffentlichen Dialogveranstaltung einen schriftlichen Bericht vorlegen. Das Amt für Straßen und Verkehr hat die Verpflichtung dazu in seiner Soll/Ist-Übersicht für das Jahr 2021 dreist genullt und informierte erst rund zwei Jahre nach dem Beschluss des Stadtrates zum ersten Mal über den Status-quo. Wer tiefer in der Materie steckt, bemerkte, dass das nicht die einzige Trickserei war, die den Zielen des RadEntscheids zuwiderläuft.

Wir wollen hier und heute noch nicht ins Detail gehen, sondern die Veröffentlichung des Berichts abwarten. Das gibt uns gleichzeitig die Zeit, nach eurer Meinung zu fragen, um eure Kritikpunkte in unserer kommenden Stellungnahme aufzugreifen. Wie war euer Eindruck von der Dialogveranstaltung? Was hat euch gefallen? Was hat euch gefehlt? Wo seht ihr Verbesserungsmöglichkeiten? Schreibt uns an info@radentscheid-essen.de. Wir freuen uns auf eure E-Mails!

Fahrradstraßen: Erste Schilder weisen auf Verkehrsregeln hin

(Foto: Elke Brochhagen/Stadt Essen)

82 Fahrradstraßen gibt es aktuell in Essen, im Sommer 2020 wurden die drei großen Fahrradachsen fertig gestellt. Jetzt gibt es endlich erste Schilder, die auf die wichtigsten Regeln aufmerksam machen, die (nicht nur) in den Fahrradstraßen gelten. 

Im letzten Jahr haben wir mit dem Amt für Straßen und Verkehr und dem Presseamt der Stadt Essen in mehreren Treffen darüber gesprochen, wie eine Aufklärungskampagne zu den Fahrradstraßen aussehen könnte. Erste Bausteine waren ein Erklärvideo sowie Informationen auf den großen Werbeboards an den Essener Straßen und auf Sharing-Fahrrädern. Der wichtigste Teil sind die jetzt aufgestellten 15 Schilder an 13 Fahrradstraßen. 

Euer Feedback auf Social Media dazu fiel sehr unterschiedlich aus: Während auf Instagram viel Begeisterung herrschte, dass es jetzt endlich öffentlich aufgestellte Regelschilder gibt, war auf Twitter und Facebook viel Kritik und Unzufriedenheit zu spüren. Und wir verstehen alles davon. 

Auch wir haben uns viele Details anders gewünscht: Den “echten” roten Kreis um das Tempo-30-Symbol, größere Schrift, eindeutigere Symbole, eigentlich sogar lieber temporäre Banner, auf denen die Infos groß und an wechselnden Standorten präsentiert werden. 

Nichtsdestotrotz sind wir froh, dass nun endlich auf die Regeln aufmerksam gemacht wird, das war längst überfällig. Und auch wenn die Autofahrer*innen nicht alle Regeln beim Einfahren in die Fahrradstraße erfassen können, sind sie alle auch Fußgänger*innen und begegnen den Schildern dann in einer anderen Situation mit mehr Zeit zum Lesen. Und auch die Schilder im Gegensatz zum Banner haben durchaus ihren Vorteil: Sie sind dauerhaft aufgestellt, weniger Opfer von Vandalismus, verschwinden nicht in irgendeinem Keller und bei jeder weiteren Fahrradstraßeneröffnung (und bis 2030 sind noch 25 km neue Fahrradstraßen geplant) werden sie ab jetzt als Beschilderung mit eingeplant. 

Und klar, das Schild ist keine Alternative zu KFZ-freien Fahrradstraßen, die wir in Essen weiterhin schmerzlich vermissen, aber es ist ein Babystep hin zu unserem großen Ziel, sicheren Radverkehr in Essen zu ermöglichen.

Termin: Austausch mit Oberbürgermeister Thomas Kufen

Am 17. Mai kam es zu einem persönlichen Austausch mit Oberbürgermeister Kufen. Ein aus Sicht des RadEntscheides guter Austausch, der in angenehmer und konstruktiver Atmosphäre im Rathaus stattfand. Der OB wollte zuhören, aber auch ein paar Dinge gerade rücken. Ihm ging es – wie er es ausdrückte – vor allem darum, vor der Dialogveranstaltung ein Stimmungsbild zu erhalten, um unsere Erwartungen an die Veranstaltung zu verstehen. Uns war es fast zwei Jahre nach dem Ratsbeschluss wichtig, über den Stand der Umsetzung ins Gespräch zu kommen und dazu, was aus Sicht des RadEntscheides nun erforderlich ist:  In erster Linie natürlich, dass die Umsetzung der Ziele auf der Straße sichtbar wird, d. h. dass endlich Radwege entsprechend dem Ratsbeschluss zum RadEntscheid gebaut werden.

Im Termin pendelte das Gespräch oft zwischen einzelnen Details (Straße XY) auf der einen Seite und den längerfristigen und strategischen Rahmenbedingungen auf der anderen (Modalsplit). Die Referentin des Oberbürgermeisters hat sich viele Dinge – auch gerade von den konkreten Details – notiert und wird da hoffentlich einiges anstoßen.

Kufen zeigte durchaus Verständnis dafür, dass wir unzufrieden mit der langsamen Umsetzung sind. Wie erwartet, hat er die von uns kritisierte zähe Umsetzung mit dem Hinweis auf den Personalmangel erklärt und bat um Verständnis, dass Verwaltungsabläufe leider grundsätzlich aufwändiger und kleinteiliger seien, als man sich vielleicht wünschen würde. Er hat aber auch zur Kenntnis genommen, dass es für einfache und schnell umzusetzende Maßnahmen, wie etwa zum Öffnen von Einbahnstraßen eigentlich kaum Personal braucht, sondern zunächst mal nur etwas guten Willen. Wir haben hier auch noch auf weitere Dinge hingewiesen wie z. B. temporäre/provisorische Maßnahmen (Stichwort Pop-up-Radwege), die ebenfalls mit wenig Aufwand zu realisieren sind, allerdings mehr Experimentierfreude und Mut von der Verwaltung verlangen.

Wir haben deutlich Kritik am Amt für Straßen und Verkehr geäußert, mit dessen Arbeit wir auf vielen Ebenen nicht zufrieden sind. Wir denken, es ist bei ihm angekommen, dass wir in der konkreten Zusammenarbeit (z. B. bei der Vorstellung von Planungen) eine Verbesserung erwarten: frühzeitige Einbeziehung, angemessene Reaktionszeiten und Rückmeldungen zu unseren Stellungnahmen. Wir haben auch deutlich gemacht, dass wir den Eindruck haben, dass die Amtsleitung die Beschlüsse zum RadEntscheid und zum Modalsplit noch stärker zu Leitmotiven ihrer Arbeit machen sollten.

Kufen erklärte, die Verwaltung als Ganzes müsse die Ratsbeschlüsse anscheinend noch stärker verinnerlichen, was letztlich dann auch seine Aufgabe und die der Umwelt- und Verkehrsdezernentin Simone Raskob sei. Auch aus Sicht des RadEntscheides wäre es sehr wünschenswert, wenn die Stadtspitze noch stärker eine aktive Kommunikation zum städtischen Projekt RadEntscheid verfolgen würde und allgemeiner aktiv für das Fahrradfahren werben würde. Gerade in Zeiten hoher Energiepreise bietet das Fahrrad große Potenziale, die Essener*innen gut und schnell an ihre Ziele zu bringen und ihre Geldbeutel zu entlasten.

Es gab noch diverse weitere Punkte, die thematisiert wurden, wie zum Beispiel die Arbeit des Ordnungsamtes hinsichtlich des Umgangs mit dem Thema Falschparken und dem aus unserer Sicht überhand nehmenden Vollzugsdefizits bei der Durchsetzung der Straßenverkehrsordnung. Wir haben auch über – aus Sicht des Radentscheides –  nicht akzeptable Dinge wie freie Rechtsabbieger und Radfahrstreifen in Mittellage gesprochen und den Wunsch nach modernen intelligenten Ampelanlagen zum Ausdruck gebracht.

Abschließend haben wir noch mal betont, dass die Erwartungen hoch sind, dass die Umsetzung 2022 beginnt, wie es im Ratsbeschluss steht. Wir haben unsere Kooperationsbereitschaft bekundet, aber auch die Erwartung formuliert, dass bis zur nächsten Wahl substanzielle Umsetzungen auf den Straßen der Stadt Essen realisiert werden müssen.

Für uns bleibt das Fazit: Die Atmosphäre war nett und konstruktiv. Das Brett der Umsetzung des RadEntscheides bleibt aber ein dickes und wir hoffen, der OB nimmt nun beherzt den Bohrer in die Hand. Wir freuen uns hierbei zu unterstützen und dazu mit Oberbürgermeister Kufen im Gespräch zu bleiben.

Folkwang und die Stadt: RadEntscheid auf dem Berliner Platz

(Foto: Björn Ahaus)

Na, habt ihr schon die kleine Farm auf dem Berliner-Platz-Kreisel in der Innenstadt besucht? Im Zuge des Programms “Folkwang und die Stadt” wird dort unter anderem über die Mobilitätswende im Ruhrgebiet aufgeklärt und da darf der RadEntscheid natürlich nicht fehlen.  Auch bei der dazugehörigen Ausstellung “Expo Alternativ” am Kopstadtplatz 10 (1. Etage über dem KonsumreformShop) ist der RadEntscheid neben vielen anderen Projekten der Zivilgesellschaft “ausgestellt”.

Rumpelkiste: Die mobile Fahrradwerkstatt

(Foto: Roger Rumpel)

Es gibt ein neues Fahrradwerkstatt-Angebot in Essen: Die Rumpelkiste ist ab sofort für jeden verfügbar. Roger ist ehrenamtlicher Fahrradmechaniker z. B. in der Mitmachwerkstatt im Fachgeschäft für Stadtwandel und hat durch Fördergelder der Grüne-Hauptstadt-Agentur jetzt eine mobile Fahrradselbsthilfe-Werkstatt aufgebaut. Das bedeutet für euch: Professionelles Werkzeug und kompetente Unterstützung für die Reparatur am Fahrrad, bei euch zu Hause oder im nächstgelegenen Park, bei kleinen bis großen Problemen am Fahrrad. Kostenlos bzw. gegen Spende für Rogers Radverkehrsprojekte und zum Ausprobieren und Lernen. Mit E-Bike-Akku und -Motor sowie Hydraulikproblemen müsst ihr allerdings eine Fachwerkstatt aufsuchen. 

Erreichbar für Terminabsprachen und Fragen ist Roger per Mail an rumpelkiste@initative-fuer-nachhaltigkeit.de oder bei Whatsapp, Telegram und mit etwas Glück auch telefonisch unter +4917677900304. 

Autokorrektur: Katja Diehl war bei uns

(Foto: Anna Laura Schnieber)

Schön wars! Am 25. Mai hatten wir Mobilitätsexpertin Katja Diehl zu Gast, die aus ihrem Buch Autokorrektur gelesen hat. Rund 60 Leute waren trotz des langen Wochenendes zur Uni gekommen, um von Katjas Erfahrungen, Begegnungen und Zielen rund um die Mobilitätswende zu hören. Das Buch mit seinen über 60 Interviews mit Personen, die Auto fahren müssen statt wollen, hat uns nochmal ganz neue Perspektiven auf die Bedürfnisse verschiedener Menschen rund um die Mobilitätswende eröffnet. Falls ihr also noch Sommerlektüre sucht, werdet ihr hier fündig. Bedanken wollen wir uns auch auf diesem Wege nochmal ganz herzlich beim Mobilitätsreferat des Astas der Universität Duisburg-Essen für die Organisation und bei Sebastian vom Buchladen “Insel der Bücher”, der ganz wunderbar durch den Abend geführt hat. 

Stadtradeln: Nachtragen der Kilometer möglich

Das Offene Team RadEntscheid Essen 2022 ist beim Stadtradeln gut gestartet und viele von euch sind schon dabei, vielen Dank! Seit dem Start am Pfingstsonntag haben 150 unserer 176 angemeldeten Mitglieder schon 20.620 km eingetragen und uns damit komfortabel auf Platz 1 eingerichtet (gefolgt von „ACK-Team KREUZ und quer“ und dem Team „Contilia“). Das Nachtragen der Kilometer ist übrigens bis eine Woche nach dem Stadtradel-Ende möglich, wer letzte Woche schon gefahren ist und noch keinen Account hat, ist also noch nicht zu spät. Ladet daher gerne auch nochmal Familie und Freund*innen zu einer Radtour (und dann auch zum Stadtradel-Team RadEntscheid) ein. Zu unserem Team gehts hier entlang: www.stadtradeln.de/index.php?id=171&L=0&team_preselect=2873

Weitere Kilometer kannst du in den nächsten beiden Wochen unter anderem bei folgenden Touren sammeln: 

  • 16. Juni Radtour zu Tiger and Turtle, 16 Uhr, Friedenskirche Steele, 45 km, Umweltausschuss
  • 16. Juni Kulturlandschaft Deilbachtal, 11 Uhr, Am Schwarzen/Essen-Heidhausen, 25 km, Bürger- und Heimatverein Werden
  • 16. Juni Auf grünen Wegen nach Duisburg, 10 Uhr Vorplatz Grugahalle/10.15 Uhr Bahnübergang Ende Gruga-Trasse zum RS 1, 65 km bei 19-21 km/h, ADFC
  • 18. Juni Kidical Mass Essen #2, 14 Uhr, Stadtgarten/Brunnenstraße, 10 km
  • 19. Juni Auf jüdischen Spuren nach Werden und Kettwig, 10 Uhr vor Freitreppe Alte Synagoge, bis 15. Juni um 12 Uhr anmelden beim ADFC Essen
  • 20. Juni Einweisung zum Planen mit Komoot und Radtour, 17 Uhr Kopstadtplatz ADFC Geschäftsstelle, 25 km, ADFC
Parklet: Mehr Aufenthaltsqualität am Kopstadtplatz

(Foto: Björn Ahaus)

Wer das Parklet am Fachgeschäft für Stadtwandel kennt, hat sicherlich schon länger auf weitere dieser Art gewartet. Ein weiteres gibt es jetzt am Kopstadtplatz. Mit viel Platz zum Sitzen, Pause machen, Fahrrad abstellen und mit freier, flexibel nutzbarer Fläche (z. B. für weitere Tische und Bänke, Sandkästen oder eine kleine Bühne). Das Parklet wurde kürzlich im Zuge des Projektes Be-MoVe der Grüne-Hauptstadt-Agentur und auch im Zusammenhang mit dem Programm “Folkwang und die Stadt” aufgebaut und wird als Reallabor bis Oktober existieren. Damit soll getestet werden, welche Maßnahmen die Aufenthaltsqualität in der City und am Kopstadtplatz verbessern und zu einer lebenswerteren Stadt beitragen können. Übrigens: Weitere Parklets folgen bald in der Gemarkenstraße in Holsterhausen. Der Workshop zu diesen Parklets ist auch schon angekündigt, ihr müsst euch dafür auf jeden Fall anmelden:  

29.06. / 18:30-21 Uhr / Be-MoVe-Projekt: Workshop „Reallabor Holsterhausen“ / Gemarkenstraße 72, (Fachgeschäft für Stadtwandel) / www.essen.de/Be-MoVe

Lokalpolitik:

Ausschuss für Verkehr und Mobilität (AVM) am 9. Juni

Eine Vorlage der Verwaltung zum Fahrradparken wurde eingebracht. Hier geht es um die in Ziel 6 c) beschlossenen 5.000 Stellplätze an Schulen, Sportstätten, in Einkaufsstraßen und Wohnquartieren vorrangig durch Umwidmung von PKW-Stellplätzen und die in Ziel 6 d) genannten 500 Stellplätze für Lastenräder. Es werden verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, wie die beiden Arten von Fahrradbügeln auf den verschiedenen PKW-Stellplätzen angeordnet werden können. Die Vorlage wird dann in allen 9 Bezirksvertretungen präsentiert, die dann Anregungen und Vorschläge machen können. Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität trifft die Entscheidung am 8. September und das Amt für Straßen und Verkehr setzt sie um.

 

Ein Stück VeloGleis mit Gummilippen zum Schutz für Radfahrende wird von der Ruhrbahn im Bereich der HaltestelleCäcilienstraße demnächst getestet – als Pilotprojekt. 

 

Eine Machbarkeitsstudie zur Nord-Süd-Fahrradachse wird in Auftrag gegeben. Die Vorlage soll im August dem Ausschuss vorgelegt werden, scheinbar ist bisher noch nicht viel geplant. In diesem Jahr soll noch das Upgrade der Huyssenallee kommen, der Radfahrstreifen soll 2,5 m breit werden. Abzuwarten bleibt, ob das als geschützter Streifen umgesetzt wird, was wir angeregt haben. 

 

Radwege an der B224 Werden–Velbert sollen noch dieses Jahr beauftragt werden.

 

Der Lückenschluss im Hauptroutennetz Graitengraben (BV5 und BV6) wird in Kürze umgesetzt: Der Radweg soll zwischen Rahmstraße und Graitenweg asphaltiert werden.

 

Die Vorlage zur Schaffung einer fahrradtauglichen Verbindung vom Panoramaradweg zum Ruhrtalradweg in Kettwig (die wir ausführlich kommentiert hatten) wurde leider von einflussreichen lokalen CDUlern erst mal auf August geschoben. In der Zwischenzeit sollen aber überparteiliche Beratungen stattfinden.

 

Nachdem am Kopstadtplatz ein neues Parklet zum Verweilen einlädt, sollen im Rahmen des BeMoVe-Projekts der Grüne Hauptstadt Agentur als Reallabor weitere Stadtterrassen auf der Gemarkenstraße in Holsterhausen aufgestellt werden. 

 

Der 70-seitige Bericht zum Fußverkehrscheck wurde veröffentlicht:  Die Ausschuss-Vorlage fasst das Ganze auf 3 Seiten zusammen. Die Liste der konkret vorgeschlagenen 40 Maßnahmen soll dem AVM-Protokoll angefügt werden.

Aus den Bezirksgruppen:

Bezirksgruppe 3

In der Sitzung der Bezirksvertretung 3 am 9. Juni wurde der Antrag beschlossen, an der Frohnhauser Straße zwischen Margarethen- und Dahnstraße (in der Kurve am Riehlpark) einen Radweg oder Radstreifen anzulegen, und ebenso auf der Martin-Luther-Straße und Heinitzstraße zwischen Kerckhoffstraße und Sälzerstraße. Als Prüfauftrag soll das Amt für Straßen und Verkehr Vorschläge machen, wie das Gehwegparken auf der Martin-Luther-Straße in der Höhe der Mittelbahnsteigs der Haltestelle Alfred-Krupp-Schule (Linie 101) verhindert werden kann. Die Bürgereingabe von FUSS e.V. zum unsäglichen Gehwegparken auf der Sommerburgstraße wurde seitens der CDU geschoben in die nächste Sitzung. Aus Termingründen ist auch die geplante Präsentation der RadEntscheid-Prioritätenliste auf die Sitzung am 18. August verschoben worden.

 

Bezirksgruppe 4

Die Bezirksvertretung 4 hat sich am 18. Mai den kompletten zweistündigen „Arbeitskreis Mobilität“ Zeit genommen für die Diskussion der RadEntscheids-Prioritätenliste, die von Christian Horn souverän präsentiert wurde. Auch der Fahrradbeauftragte der Stadt, Christian Wagener, war dazu eingeladen und konnte einige hilfreiche Hinweise beisteuern, wie die BV die dringendsten der notwendigen Schritte in Anträge umwandeln kann. Die ersten werden voraussichtlich bereits in der Sitzung am 14. Juni beschlossen: Die Umwidmung der Straße Brausewindhang zur Fahrradstraße und Verbesserung der Kreuzung Aktienstraße/Schönebecker Straße/Lautstraße.

 

Bezirksgruppe 5 und 6:

(Foto: Annegret Böckenholt)

Der diesjährige Schwerpunkt lag auf der Anbindung zwischen den Stadtteilen Katernberg und Altenessen. Bei allerbesten Wetterbedingungen wurden entlang der knapp 10 Kilometer langen Strecke immer wieder  Stopps eingelegt, um positive und negative Beispiele für Radverkehrsinfrastruktur bei Politik und Bürger*innen vorzustellen. Im Anschluss an die Tour baten die REE-Bezirksgruppen noch bei Kaffee und Kuchen zur konstruktiven Diskussion in die WerkStadt. Sowohl die Punkte der abgefahrene Strecke als auch weitere in den Bezirken wurden besprochen und live mit Ergebnissen des REE-Mapathons verglichen. Verblüffend oft wurden dort schon passende Vorschläge für Verbesserungen und Erweiterungen des Radnetzes in unserer Stadt verzeichnet. Eine ausführliche Nachberichterstattung wird in den nächsten Tagen auf der REE-Website erscheinen.

(Foto: Annegret Böckenholt)

Das Format fand erneut großen Anklang und so sind sich die REE-Bezirksgruppen 5 und 6 schon heute sicher, dass auch im nächsten Jahr wieder eine Tour angeboten werden wird. So schnell werden uns die anzusprechenden (und in Touren anzufahrenden) Punkte im Essener Norden nicht ausgehen. Hoffentlich werden es schnell mehr positive. Vielen Dank an alle Teilnehmenden für das offen geführte Wort und die konstruktive Atmosphäre.

 

 

Sommerpause der Bezirksgruppen: 

Die Bezirksgruppe 4 hat beschlossen den Juni-Termin (28. Juni) ausfallen zu lassen und sich im Juli am 26. Juli um 18 Uhr in der Dampfe zu treffen – Besucher*innen herzlich willkommen! 

Die Bezirksgruppen 5 und 6 ziehen in den Ferien durch und treffen sich sowohl im Juli als auch im August zum gewohnten Termin. 

Von allen anderen Bezirken haben wir keine Infos erhalten und gehen daher davon aus, dass sich terminlich nichts ändert.

Ideenmelder: Kreuzungen

Ziel 2 des RadEntscheids ist es, Kreuzungen für Radfahrer*innen sicher umzubauen. Dazu haben wir ausgeführt: “Radfahrende sind im Sichtfeld des Kfz zu führen und erhalten Wartezonen im vorgelagerten Sichtbereich. Die Abbiegegeschwindigkeit der Kfz wird durch den Abbiegewinkel verringert, z. B. durch Schutzinseln oder Rückbau/Anpassung von „freien“ Rechtsabbiegefahrstreifen für Kfz. Die Signalisierung minimiert Wartezeiten für den Radverkehr und räumt diesem Vorrang ein, abgesetzte Radverkehrsfurten werden durch eigene Ampelphasen gesichert.”
Außerdem steht dort der Satz: “Umbaupriorität haben Kreuzungen mit besonderem Gefährdungspotenzial”. Und da kommt ihr ins Spiel: Welche Kreuzungen haben für euch ein hohes Gefährdungspotenzial, wo fühlt ihr euch besonders unsicher?

Meldet uns doch die Stelle auf unserer interaktiven Ideenmelder-Karte. Dort könnt ihr euch über die bereits gemeldeten Stellen mit neuen Ideen für Geh- und Radweginfrastruktur in Essen einen Überblick verschaffen. Für jeden Marker gibt es eine eigene Detailseite. Die könnt ihr über einen Klick auf den Marker aufrufen und die Einzelheiten der Idee betrachten. In den Kommentaren könnt ihr außerdem eure eigenen Anmerkungen loswerden. Wenn ihr selbst Ideen melden möchtet, könnt ihr das sehr gerne auf unserer Ideen-Melde-Seite tun. Dorthin führt euch auch die Glocke unten auf der Karte.

Noch Fragen?

Wer steht hinter dem RadEntscheid? Wie steht der RadEntscheid zu den politischen Parteien? Was kostet eine bessere Infrastruktur? Wie kann ich beim RadEntscheid mithelfen? Antworten auf diese und auf weitere Fragen findest du auf radentscheid-essen.de/ree-faq/.

Kommende Termine: Hier triffst du den RadEntscheid

15.06. / 19:30 Uhr / Bezirkstreffen Bezirk 3 (3. Mi. d. Monats)

16.06. / 10:00 Uhr / Umweltausschuss: Radtour zu Tiger and Turtle / Friedenskirche Steele

16.06. / 20:15 Uhr / Bezirkstreffen Bezirke 1 & 7 (3. Do. d. Monats) / VUZ, Rottstraße 5

18.06. / 11:00-15:00 Uhr / Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt / PACT WerkStadt, Viktoriastraße 5 

18.06. / 14:00 Uhr / 2. Kidical Mass Essen 2022 / Stadtgarten, Spielplatz Brunnenstraße 

21.06. / 19:00 Uhr / Bezirkstreffen Bezirk 9 (3. Di. d. Monats)

22.06. / 20:15 Uhr / AG Aktionen (4. Mi. d. Monats)

25.06. / 11:00-15:00 Uhr / Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt / Fachgeschäft für Stadtwandel, Gemarkenstraße 72 

26.06. / 15:00 Uhr / Stadt: Atempause-Radtour / Willy-Brandt-Platz

28.06. / 17:30-20 Uhr / Be-MoVe-Projekt: Workshop „Reallabor Innenstadt“ / Kopstadtplatz 10, erste Etage (Über dem KonsumreformShop) / www.essen.de/Be-MoVe

29.06. / 18:30-21 Uhr / Be-MoVe-Projekt: Workshop „Reallabor Holsterhausen“ / Gemarkenstraße 72, (Fachgeschäft für Stadtwandel) / www.essen.de/Be-MoVe

02.07. / 11:00-15:00 Uhr / Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt / PACT WerkStadt, Viktoriastraße 5 

03.07. / 11:30 Uhr / ADFC: Radtour zur Sternwarte Schuir / Zornige Ameise

04.07. / 20:15 Uhr / AG Öffentlichkeitsarbeit (1. Mo. d. Monats)

05.07. / 19:30 Uhr / Bezirkstreffen Bezirk 2 (1. Di. d. Monats)

08.07. / 14:00 Uhr / Stadt: Jedermann-Radtour mit OB Thomas Kufen / Willy-Brandt-Platz 

08.07. / 19:00 Uhr / Critical Mass Essen (2. Fr. d. Monats) / Willy-Brandt-Platz

09.07. / 11:00-15:00 Uhr / Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt / Fachgeschäft für Stadtwandel, Gemarkenstraße 72

13.07. / 20:00 Uhr / Bezirkstreffen Bezirk 8 (2. Mi. d. Monats)

14.07. / 19:30 Uhr / Bezirkstreffen Bezirke 5 & 6 (2. Do. d. Monats) / PACT WerkStadt, Viktoriastraße 5 

16.07. / 10:00 Uhr / ADFC: Radtour zum Schloss Wittringen / Grüne Mitte – Eiscafe LaLuna

16.07. / 11:00-15:00 Uhr / Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt / PACT WerkStadt, Viktoriastraße 5 

23.07. / 11:00-15:00 Uhr / Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt / Fachgeschäft für Stadtwandel, Gemarkenstraße 72 

24.07. / 15:00 Uhr / Stadt: Atempause-Radtour / Willy-Brandt-Platz

26.07. / 18:00 Uhr / Bezirkstreffen Bezirk 4 (4. Di. d. Monats) / Dampfe – Essen-Borbeck

 

Save the date: 

  • 20.08.2022 / Gutes-Klima-Festival / Zeche Carl Altenessen

  • 21.08.2022 / Stadt: Baustellen-Radtour (Süd) / Willy-Brandt-Platz (R.Fliß/S.Raskob)

  • 16.09.-22.09.2022 / Europäische Mobilitätswoche / mit u.a.:

    • 16.09.2022 / Park(ing)-Day / u.a. Gemarkenstraße/Holsterhausen

    • 17.09.2022 / 3. Kidical Mass Essen 2022 / Zollverein, Rolltreppe

    • 18.09.2022 / Fahrradsternfahrt.Ruhr / Zubringer nach Gladbeck 

 

Alle unsere Termine findest du auf unserer Website unter radentscheid-essen.de/termine. Zu welchem Bezirk dein Stadtteil gehört, erfährst du auf radentscheid-essen.de/bezirksgruppen. Und wenn du an einem Online-Treffen teilnehmen willst, schreib uns gern eine Mail an info@radentscheid-essen.de, um den Zugangslink zu erhalten.

Spendenaufruf: Banner für Straßenaufklärung

Unterstützen – das kannst du auch in finanzieller Form. Online spenden kannst du über Wir Wunder Essen bzw. Betterplace, alle anderen Möglichkeiten und unsere Kontonummer findest du auf radentscheid-essen.de/spenden/.  Wenn du über Wir Wunder/Betterplace spenden möchtest, machst du das am besten diesen Donnerstag an Fronleichnam (16. Juni) pünktlich um 9 Uhr, da dann die Spenden von der Sparkasse verdoppelt werden.

Mit “freundlichem Swarming” stehen wir oft auf der Straße, um z. B. auf die Verkehrsregeln in Fahrradstraßen oder den Überholabstand von mind. 1,5 m hinzuweisen. Zweiseitig bedruckte Banner mit den Überholabständen und Verkehrsregeln sollen uns dabei unterstützen. Spendenbedarf: 200 Euro

Newsletter-Archiv

Du hast dich gerade erst zum Newsletter angemeldet und willst wissen, was bisher geschah? Auf unserer Website findest du unser Newsletterarchiv, wo du auch die Neuigkeiten der letzten Monate gebündelt nachlesen kannst. 

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Was ist der RadEntscheid?

Der RadEntscheid Essen ist ein erfolgreiches Bürger*innenbegehren für eine verbesserte Radinfrastruktur in unserer Stadt. Nach unserer Formulierung konkreter Forderungen und deren Kostenschätzung durch die Stadtverwaltung konnte die Unterschriftensammlung am 15. Mai 2020 starten. Es mussten mindestens drei Prozent der wahlberechtigten Essener*innen ab 16 Jahren diese Forderungen unterschreiben, also 13.800. 

Das haben wir mit 23.693 Unterschriften deutlich übertroffen, die wir am 24. August 2020 mit zusätzlich 568 Unterschriften von Kindern und Jugendlichen U16 an Oberbürgermeister Thomas Kufen übergeben haben. Am 26. August 2020 hat dann der Rat der Stadt Essen mit großer Mehrheit entschieden, unsere Forderungen vollumfänglich und im Wortlaut anzunehmen. Am 24. Dezember 2020 haben wir die Zählung bei 25.014 Unterschriften abgeschlossen. Damit ist unsere Arbeit aber nicht getan. Wir befinden uns nun in einer neun Jahre langen Umsetzungsphase, in der wir uns an konkreten Stellen für fahrradfreundliche Infrastruktur in Essen einsetzen. Dafür haben wir unsere Strukturen zum RadEntscheid 2.0 umgebaut und freuen uns über viele helfende Hände, Ideen und Beiträge in den Bezirksgruppen und AGs.

 

RadEntscheid Essen
#essensteigtauf

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