Am Freitag, den 28. Februar, um 16 Uhr wird es offiziell: Das Bürgerinnenbegehren RadEntscheid Essen wird vor dem Rathaus an OB Thomas Kufen und Baudezernentin Simone Raskob übergeben und betritt somit die offizielle Bühne der Stadtgeschichte. Nach der Übergabe wird die Kostenschätzung durch die Stadt Essen erstellt.

Noch ist der RadEntscheid Essen ein sehr junges Projekt und doch liegen schon mehrere Monate intensiver Arbeit hinter den Aktiven: ein großer Teil davon war die Formulierung der Ziele, mit denen die Radinfrastruktur in Essen konkret verbessert werden soll. Dabei war schon früh die Beratung von Fachplanern und einem Fachanwalt zum Verwaltungsrecht notwendig. Herausgekommen sind insgesamt sieben Ziele, die die Stadt Essen in den nächsten Jahren verbindlich umsetzen soll, um aus Essen eine Fahrradstadt zu machen und allen Bürgerinnen eine freie und sichere Wahl der Verkehrsmittel zu erlauben.

Bis heute liegt der Radverkehrsanteil in Essen bei recht bescheidenen sieben Prozent und damit noch weit entfernt von den selbstgesteckten Zielen, die 2019 vom Rat der Stadt Essen beschlossen wurden: einem sogenannten Modal Split von 4 x 25% – dem Anteil, den Auto, ÖPNV, Rad und Fußverkehr bei zurückgelegten Wegen einnehmen sollen.

Das Bürgerinnenbegehren RadEntscheid Essen will die Mobilitätswende mit konkreten Maßnahmen in Schwung bringen und Essen damit zukunftsfähig machen. Vorbilder sind Metropolen unserer Nachbarländer wie Kopenhagen oder Paris, die gerade mit einem gewaltigen Sprung in der Verkehrspolitik auf das Rad setzen und damit erfolgreich moderne Verkehrspolitik, Umwelt- und Klimaschutz vorantreiben.

Noch im Frühjahr 2020 soll die Unterschriftensammlung beginnen. Die Radentscheiderinnen hoffen auf eine große Unterstützung der Essenerinnen und Essener für einen Wandel hin zu mehr sicherer Mobilität für alle, für flüssigeren Verkehr, bessere Luft und für eine lebenswertere Stadt Essen.

Kategorien: Pressemitteilungen

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