(Foto: Amac Garbe)

Essen. “Jede*r sollte das Recht haben, ein Leben ohne eigenes Auto zu führen.” Das ist das Ziel von Mobilitätsexpertin Katja Diehl für die Verkehrswende.


Am 25. Mai liest sie um 18.30 Uhr in Essen aus ihrem Buch “Autokorrektur”. Die Lesung ist kostenlos und barrierefrei erreichbar und findet im kleinen Hörsaal im ersten Stock des Hörsaalzentrums R14 am Rande der Grünen Mitte statt. 

“Momentan ist nicht alles in unserem Land fair und klimagerecht, inklusiv und bezahlbar aufgestellt. Die Bedürfnisse vieler Menschen werden nicht angemessen berücksichtigt”, so heißt es im Klappentext. Auch in Essen ist das zu spüren: Die Autos werden gerade in autozentrierten Städten wie Essen mehr und größer, der Raum für Menschen immer kleiner und weniger lebenswert. Doch warum machen wir das mit?  

“Willst oder musst du Auto fahren?”, um diese Frage dreht sich “Autokorrektur”. Was ist mit denen, die gar nicht Auto fahren möchten, aber dennoch aufs Auto angewiesen sind, weil es keine attraktiven Alternativen gibt? Katja Diehl liest aus ihren Interviews mit schichtarbeitendem Pflegepersonal, zu dessen Arbeitszeiten kein Bus fährt und mit nicht-binären Menschen sowie People of Color, für die das eigene Auto einen Schutz vor Diskriminierung und Übergriffen bietet, den sie im öffentlichen Raum nicht haben. So zeigt Katja Diehl, was wichtig ist für eine Mobilitätswende, die alle Bedürfnisse berücksichtigt und so in der Stadt wieder Raum für Menschen schafft. Die Lesung wird veranstaltet vom RadEntscheid Essen, dem Referat für Mobilität und Nachhaltigkeit des ASTA der Universität Duisburg-Essen und der Buchhandlung “Insel der Bücher”. Eine Anmeldung unter info@radentscheid-essen.de ist möglich, man kann aber auch spontan vorbeikommen.


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