Der RadEntscheid Essen Newsletter vom 19.12.2022.

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Neues vom RadEntscheid Essen: Frohe Weihnachten

Ausgabe 12/2022

Liebe Freund*innen vom RadEntscheid Essen,

Wir alle dachten Ende 2021: Schlimmer kann’s nicht werden. Doch das Jahr 2022 sagte: „Hold my beer!“ Eine Krise jagte die nächste. Zur Corona-Krise kam aus heiterem Himmel der unsägliche russische Angriff auf die Ukraine mit all seinen grausamen Folgen für das Weltgeschehen wie Gaskrise, Flüchtlingswelle, Hungerkrise, Energiekrise, Inflation, … Zeitweise dachte man, die Verkehrswende bleibt stecken, obwohl die Klimakrise ja nicht wartet. Doch durch die Dramatik von Außen wurden auch viele sinnvolle Schritte in die richtige Richtung beschleunigt. Ein gutes Gefühl, dass Radfahren ein Teil der Lösung ist!

Für uns waren Highlights 2022 die erste Dialogveranstaltung zum RadEntscheid der Stadtverwaltung, die im kommenden Jahr in verbesserter Form durchgeführt werden soll, und unsere Demo im August, die so viele Unterstützer*innen auf die Straße brachte. Insgesamt ist von der Umsetzung des RadEntscheid-Beschlusses leider noch nicht viel auf den Straßen angekommen. Wir werden auch 2023 dafür kämpfen, dass sich das ändert und es endlich losgeht mit der fahrradfreundlichen Stadt Essen. 

Fürs nächste Jahr stehen wir auch schon in den Startlöchern: Bereits im Januar besucht uns Floki mit seinem Radreisevortrag (verschoben aus 2022) und das Mapathon-Team ist bereit, unsere und eure Arbeit aus den vielen Mapathonsitzungen der letzten Jahre an die Stadtverwaltung zu übergeben. Einen kleinen Einblick gibt esin diesem Newsletter. Und natürlich gibt es auch wieder eine kleine Einordnung der Geschehnisse aus dem Ausschuss für Verkehr und Mobilität im Dezember.

Viel Spaß beim Lesen und frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Mit radelnden Grüßen
Claudia, Sophia, Joerg, Stephan und Anna Laura für den RadEntscheid Essen

Neuer Termin: Radreisevortrag am 14. Januar

(Grafik: Florian Keiper/Anna Laura Schnieber)

 

17.000 km, 223 Tage, 38 Platten, 25 Pizzen, 22 Länder. Das sind die harten Fakten der kleinen Radtour von Berlin nach Zentralasien, Iran und wieder zurück. Einfach mal losfahren – könnte gut werden. Gesagt, getan!

Im April 2019 fuhr Florian Keiper alias Floki von seiner Berliner Haustür los gen Osten. Über die Türkei, Georgien, Russland und Kasachstan ging es nach Kirgisistan, um von dort über den Pamir Highway Richtung Iran zu radeln. Die Erlebnisse der Tour hat er in einem kurzweiligen und unterhaltsamen Vortrag zusammengefasst. 

Ein Radreisevortrag, der ohne Hochglanzfotos und Zeitrafferaufnahmen auskommt, dafür aber durch wunderbare Geschichten von kleinen Abenteuern, herzlicher Gastfreundschaft und zauberhaften Begegnungen mit Menschen besticht. Ein Vortrag, der Lust macht, endlich selbst (wieder) auf große Entdeckungsreise zu gehen. 

 

Wann: Samstag, den 14.01.2023 um 17 Uhr

Wo: Fachgeschäft für Stadtwandel, Gemarkenstraße 72, 45147 Essen-Holsterhausen

Wie: Kommt einfach vorbei: Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Mapathon: Veröffentlichung Ergebnisbericht und Übergabe an Stadtverwaltung

(Karte: RadEntscheid Essen)

 

Es ist endlich soweit: Der Mapathon-Ergebnisbericht ist fertig! Im Januar werden wir bei einem offiziellen Termin diesen Bericht zusammen mit der finalen umap-Karte an die Essener Stadtverwaltung übergeben. 

 

Vorab wollen wir euch schonmal einen kleinen Einblick in die Mapathon-Ergebnisse geben, damit ihr wisst, worauf ihr euch freuen könnt. Denn nach der Übergabe werden wir den Bericht natürlich online allen zur Verfügung stellen. 

 

Da die Mapathon-Workshops jetzt schon ein Jahr zurück liegen, hier nochmal ein kurzer Rückblick was geschah und worauf die Ergebnisse in dem Bericht basieren: Von März bis September 2021 wurde in vielzähligen Online- und Präsenz-Workshops in den neun Bezirken der Stadt Essen jeweils ein Radrouten-Wunschnetz für den jeweiligen Bezirk erarbeitet. Im November 2021 gab es einen stadtweiten Mapathon-Nachmittag, bei dem neben vielen ehrenamtlich engagierten Radfahrenden auch Vertreter*innen aus der Politik und Stadtverwaltung teilnahmen. Im Rahmen dieses Workshops wurden die bis dahin erarbeiteten Routen erneut analysiert und über die Bezirke hinaus gedacht. So entstanden bezirksübergreifende Routen, die auch in unserem Ergebnisbericht eine zentrale Rolle spielen. Wir haben sie Premiumrouten getauft. 

 

Euch erwartet die Dokumentation des Prozesses und eine sehr detaillierte Beschreibung der erarbeiteten Routen auf bezirks- und bezirksübergreifender Ebene. Dies war uns wichtig, zum einen um das gesammelte Wissen aus den Workshops wertschätzend festzuhalten und zum anderen der Stadt eine gute Grundlage für weitere Radrouten-Planungsprozesse zu geben. Durch viele farbige Karten bleibt der Bericht spannend und anschaulich. Im folgenden seht ihr die Karte der Premiumrouten – viel Spaß beim Anschauen und ab Mitte Januar beim Nachlesen in unserem Bericht und der umap-Karte!

Rückblick: Plätzchen, Punsch & Plausch

(Foto: Joerg Greiwe)


Zum Nikolaustag standen wir mit einem Beutel voller Geschenke und selbstgebackenen Fahrradplätzchen vorm Fachgeschäft in Holsterhausen, um Alltagsradler*innen bei der Kälte eine Freude zu machen. Außerdem gabs heißen Kaffee, Punsch und Plätzchen für alle, die den RadEntscheid kennenlernen oder wiedersehen wollten. Sogar ein paar Kurierfahrer*innen haben angehalten und sich ihr Dankeschön abgeholt. Auch ein WDR-Lokalzeit-Team war an dem Nachmittag vor Ort und filmte einen Beitrag für die WDR-Lokalzeit, denn das Fachgeschäft war tags zuvor mit dem Engagementpreis NRW 2022 ausgezeichnet worden!

Lokalpolitik und Verwaltung

Status quo 2022: Die Verwaltung verfehlt deutlich ihre selbstgesteckten Ziele bei der Umsetzung des RadEntscheids

(Tabelle: Stadt Essen)

Anfang Dezember tagte der Ausschuss für Verkehr und Mobilität. In diesem Rahmen stellte das Amt für Straßen und Verkehr den Ausschussmitgliedern den Sachstand zur Umsetzung des RadEntscheid vor und gab einen ersten Ausblick auf die im kommenden Jahr geplanten Maßnahmen. Die entsprechende Ausschussvorlage zeichnet, wie schon der bereits Ende August veröffentlichte Sachstandsbericht, ein trauriges Bild: Die Verwaltung verfehlt selbst das bescheidene Minimum an Zielen, das sie sich selbst gesteckt hat, deutlich. In nur zwei von elf Handlungsfeldern erreicht sie ihr Soll zu 100 Prozent. In den neun übrigen Handlungsfeldern scheitert sie. In vier Feldern erreicht sie nicht einmal 30 Prozent der eigenen Vorgabe. Besonders frustrierend fällt das Fazit in den für uns entscheidenden Punkten aus, die darauf zielen, neue Radwege, Radfahrstreifen und Fahrradstraßen zu schaffen. Nicht nur verfehlt die Verwaltung auch hier teils gravierend ihre Zielvorgaben. Vor allem aber entsprechen die von ihr umgesetzten Maßnahmen weiterhin nicht den vom Stadtrat beschlossenen Ausführungsstandards, die in den Zielen des RadEntscheid definiert sind.

Ergänzend stellen wir fest, dass die Verwaltung das RadEntscheid-Budget für generelle Sanierungen der Verkehrsinfrastruktur missbraucht und die Finanzierung ihrer Projekte nicht transparent dokumentiert. Wir schauen dementsprechend besorgt auf die Bauvorhaben, die für das Jahr 2023 auf der To-Do-Liste der Verwaltung stehen. Zumal es uns absurd erscheint, dass die Verwaltung ihre Fehlstände schlicht ins nächste Jahr überträgt. Hierdurch ergeben sich zusammen mit den regulären Zielen für 2023 Planzahlen, die utopisch und unprofessionell anmuten mit Blick auf das bisherige Arbeitstempo. Wir haben die Schwächen und Mängel des Umsetzungsstandes in einer ausführlichen Stellungnahme kommentiert, die ihr auf unserer Website lesen könnt.


Beschlossene Sache: die Straße Stauseebogen wird zur #NennMichNichtFahrradstraße und die Huyssenallee erhält breitere Radfahrstreifen

Im Rahmen der Sitzung Anfang Dezember stimmte der Ausschuss für Verkehr und Mobilität zwei geplanten Radinfrastrukturprojekten der Verwaltung zu. Zum einen widmet das Amt für Straßen und Verkehr die Straße Stauseebogen im Stadtteil Heisingen zur Fahrradstraße um. Wie gewohnt ignoriert sie hierbei die Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung und gibt die Straße pauschal für den Kraftfahrzeugverkehr frei. Aus unserer Sicht besitzt der Stauseebogen keine nennenswerte Bedeutung für den Alltagsradverkehr. Deshalb hatten wir der Verwaltung eine alternative Führung vorgeschlagen, die sowohl von der Verwaltung wie von der Politik verworfen wurde.

Die Baumaßnahme am Stauseebogen zeigt darüber hinaus eine weitere Besonderheit auf: Es lässt sich nicht erkennen, dass die Verwaltung mit ihrer Projektauswahl gezielt Lücken im Radwegenetz schließt oder Schlüsselstrecken für den Radverkehr priorisiert. Im Gegenteil arbeitet sie ein allgemeines Sanierungsprogramm ab und ergänzt es dort, wo das Radwegenetz verläuft, um Maßnahmen, die dem Radverkehr dienen sollen. So kalkuliert die Verwaltung für die Fahrradstraße Stauseebogen Mittel in Höhe von rund 1,8 Mio. Euro und finanziert hier eine Sanierung, die ganz überwiegend dem Kraftfahrzeugverkehr zu Gute kommt, aus dem Budget des RadEntscheid. Wer sich für weitere Details interessiert, findet sie in unserer Stellungnahme zum Sachstand der Umsetzung des RadEntscheid.

Über das andere Projekt, dem der Ausschuss zustimmte, haben wir bereits im letzten Newsletter berichtet. Es sieht vor, die Radfahrstreifen auf der Huyssenallee im Stadtteil Süd deutlich zu verbreitern. In unserer Stellungnahme kritisieren wir insbesondere, dass die Verwaltung an den jeweiligen Enden der Huyssenallee patzt. Am Ende im Süden plant sie nur bis zur Kreuzung Friedrichstraße/Hohenzollernstraße und verzichtet auf einen adäquaten Anschluss an die Rüttenscheider Straße. Am Ende im Norden endet der Radfahrstreifen unvermittelt mitten im Kraftfahrzeugverkehr und katapultiert euch ohne jede Infrastruktur in den Verkehr am Europaplatz. Hier konnten wir immerhin erreichen, dass die Politik im Ausschuss die Verwaltung aufgefordert hat, die Radverkehrsführung über den Europaplatz in die Planung einzubeziehen. Dazu soll es im kommenden Jahr eine erste Vor-Ort-Begehung geben. Ob das wiederum dazu führt, die Einrichtung der Radfahrstreifen nach hinten zu verschieben? Wir hoffen nicht.

 

Knapp vier Arbeitstage vor dem Tagungstermin des Ausschuss für Verkehr und Mobilität (AVM) am 8. Dezember hat das Amt für Straßenverkehr noch fix eine Reihe „interessanter“ Verwaltungsvorlagen zum Radverkehr auf die Tagesordnung geschoben. So gelten die folgenden vier Planungen von der To-Do-Liste als „eingebracht“ und wurden im AVM erst mal nicht diskutiert. Sie sollen dann den entsprechenden Bezirksvertretungen bei deren kommenden Sitzungen zur Anhörung gegeben (die BVen können Bedenken äußern / Anmerkungen machen) und im AVM am 9. Februar beschlossen werden. 

 

Bei den Planungen zu: 

● Wittekindstraße (BV2)

● Kreuzung Bochumer Landstraße/Radenseelstraße/Sachsenring (BV7)

● Humboldstraße (BV3)

● Kupferdreher Straße (BV8)

 

fällt auf, dass die detaillierten Kommentare des RadEntscheids zwar gewürdigt und jeweils mehrere Varianten-Vorschläge gemacht werden, die Verwaltung sich jedoch viel Mühe gibt zu begründen, warum die von uns bevorzugten Varianten „nicht möglich“ seien und von ihnen „nicht favorisiert“ werden. Beispielsweise ist die prognostizierte Zunahme des MIV immer noch beliebtes Argument um diesen zu bevorzugen – entgegen aller 4×25%-Modalsplit-Ziele und Klimaschutz-Erfordernisse, die mittlerweile auch die fachlichen Regelwerke fordern. 

 

Die Bilanz der Parkplätze vorher/nachher ist meist erstaunlich ausgewogen, wogegen bei den Bäumen ja z.B. 28 „entfallene“ nicht so einfach durch 31 „geplante“ zu ersetzen sind. Da bleibt es spannend, welche Vorschläge die BVen noch einbringen und welche Kompromiss-Entscheidungen die Politik dann letztendlich trifft.

Aus den Bezirksgruppen:

Die Bezirksgruppe 4 (Borbeck/Umgebung) macht eine kleine Winterpause, da der Dezember-Termin genau zwischen den Feiertagen liegt. Am 24. Januar geht es wieder los.

Noch Fragen?

Wer steht hinter dem RadEntscheid? Wie steht der RadEntscheid zu den politischen Parteien? Was kostet eine bessere Infrastruktur? Wie kann ich beim RadEntscheid mithelfen? Antworten auf diese und auf weitere Fragen findest du auf radentscheid-essen.de/ree-faq/.

Kommende Termine: Hier triffst du den RadEntscheid

21.12. / 19:30 Uhr / Bezirkstreffen Bezirk 3 (3. Mi. d. Monats)

02.01. / 20:15 Uhr / AG Öffentlichkeitsarbeit (1. Mo. d. Monats)

03.01. / 19:30 Uhr / Bezirkstreffen Bezirk 2 (1. Di. d. Monats)

11.01. / 20:00 Uhr / Bezirkstreffen Bezirk 8 (2. Mi. d. Monats / nur nach Bedarf)

12.01. / 19:30 Uhr / Bezirkstreffen Bezirke 5 & 6 (2. Do. d. Monats) / PACT WerkStadt, Viktoriastraße 5

13.01. / 19:00 Uhr / Critical Mass Essen (2. Fr. d. Monats) / Willy-Brandt-Platz

14.01. / 11:00-15:00 Uhr / Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt / Fachgeschäft für Stadtwandel, Gemarkenstraße 72 

14.01. / 17:00 Uhr / Radreisevortrag Floki – jetzt aber wirklich / Fachgeschäft für Stadtwandel, Gemarkenstraße 72

19.01. / 20:15 Uhr / Bezirkstreffen Bezirke 1 & 7 (3. Do. d. Monats) / VUZ, Rottstraße 5

21.01. / 11:00-15:00 Uhr / Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt / PACT WerkStadt, Viktoriastraße 5 

24.01. / 20:15 Uhr / Bezirkstreffen Bezirk 4 (4. Di. d. Monats) 

25.01. / 20:15 Uhr / AG Aktionen (4. Mi. d. Monats)

28.01. / 11:00-15:00 Uhr / Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt / Fachgeschäft für Stadtwandel, Gemarkenstraße 72

 

Save the date: 

  • 10.02.2023 / WinterBikeToWorkDay

  • 23.-26.02.2023 / Fahrrad Essen / Messehallen

  • 10.-12.03.2023 / CyclingWorld / Düsseldorf

  • 17./18.03.2023 / ICFF FahrradFilmFestival / Herne

  • 25.03.2023 / Kidical Mass #1 / Bezirk 7

  • 21.-23.04.2023 / E-Bike-Festival Dortmund

  • 05.-07.05.2023 / Kidical Mass Aktionswochenende

  • 06.05.2023 / Kidical Mass #2 / Stadtgarten

  • 17.05.2023 / Ride of silence

  • 19.05.2023 / BikeToWorkDay

  • 25.05.2023 / AGFS-Kongress Köln

  • 27.05.-16.06.2023 / Stadtradeln Essen

  • 03.06.2023 / Weltfahrradtag

  • 26.08.2023 / Gutes Klima Festival 2023 / Zeche Carl

  • 15.09.2023 / Park(ing)-Day

  • 16.-22.09.2023 / Europäische Mobilitätswoche

  • 22.-24.09.2023 / Kidical Mass Aktionswochenende

  • 23.09.2023 / Kidical Mass #3 / Bezirk 9

Alle unsere Termine findest du auf unserer Website unter radentscheid-essen.de/termine. Zu welchem Bezirk dein Stadtteil gehört, erfährst du auf radentscheid-essen.de/bezirksgruppen. Und wenn du an einem Online-Treffen teilnehmen willst, schreib uns gern eine Mail an info@radentscheid-essen.de, um den Zugangslink zu erhalten.

Newsletter-Archiv

Du hast dich gerade erst zum Newsletter angemeldet und willst wissen, was bisher geschah? Auf unserer Website findest du unser Newsletterarchiv, wo du auch die Neuigkeiten der letzten Monate gebündelt nachlesen kannst. 

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Was ist der RadEntscheid?

Der RadEntscheid Essen ist ein erfolgreiches Bürger*innenbegehren für eine verbesserte Radinfrastruktur in unserer Stadt. Nach unserer Formulierung konkreter Forderungen und deren Kostenschätzung durch die Stadtverwaltung konnte die Unterschriftensammlung am 15. Mai 2020 starten. Es mussten mindestens drei Prozent der wahlberechtigten Essener*innen ab 16 Jahren diese Forderungen unterschreiben, also 13.800. 

Das haben wir mit 23.693 Unterschriften deutlich übertroffen, die wir am 24. August 2020 mit zusätzlich 568 Unterschriften von Kindern und Jugendlichen U16 an Oberbürgermeister Thomas Kufen übergeben haben. Am 26. August 2020 hat dann der Rat der Stadt Essen mit großer Mehrheit entschieden, unsere Forderungen vollumfänglich und im Wortlaut anzunehmen. Am 24. Dezember 2020 haben wir die Zählung bei 25.014 Unterschriften abgeschlossen. Damit ist unsere Arbeit aber nicht getan. Wir befinden uns nun in einer neun Jahre langen Umsetzungsphase, in der wir uns an konkreten Stellen für fahrradfreundliche Infrastruktur in Essen einsetzen. Dafür haben wir unsere Strukturen zum RadEntscheid 2.0 umgebaut und freuen uns über viele helfende Hände, Ideen und Beiträge in den Bezirksgruppen und AGs.

RadEntscheid Essen
#essensteigtauf

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Kategorien: AktuellesNewsletter

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